Der Shar Pei

Shar Pei Die Shar Pei, oder auch Chinesische Faltenhunde, gehören zu den ältesten und auch zu den seltensten Hunderassen weltweit. Diese eher ungewöhnliche Rasse gilt als sehr ausgeglichen und intelligent. Jedoch ist der Shar- Pei auch stur und eigensinnig, so das der Shar- Pei nicht für Anfänger in der Hundehaltung geeignet ist. Erfahrene Hundehalter jedoch, welche dieser Rasse eine konsequente Erziehung entgegen bringen, bekommen mit einem Shar- Pei einen personenbezogenen und kinderlieben Familienhund.

Im Jahr 1976 gab es weltweit nur noch 145 Hunde dieser Rasse, der Shar- Pei galt zu dieser Zeit als vom Aussterben bedroht. In Amerika begann aus diesem Grund ein Zuchtprogramm für die Shar- Pei Rasse. So kam es auch das, dass erste Shar- Pei Paar, im Jahr 1979 nach Deutschland kam. Heute sind in Deutschland etwa 3000 Hunde dieser Rasse zu finden. Doch wegen dem „bulligen“ Aussehen der Shar- Pei gibt es viele Vorurteile gegen diese Rasse, welche jedoch unbegründet sind, da der Shar- Pei von Herzen gut ist. Besonders das ausgeglichene Wesen dieser Rasse ist besonders hervorzuheben. Das einzige was ein Shar- Pei nicht mag ist die Einsamkeit. Eine Zwingerhaltung ist für diese Hunde also ungeeignet. Auch sollten zukünftige Shar- Pei Halter daran denken das diese Rasse ein personenbezogener Familienhund ist. Es ist deshalb eine absolute Quälerei für den Hund wenn er während eines Urlaubes in fremde Hände abgegeben wird.


Das Auffälligste an dieser Rasse, welche bis zu 51 cm Schulterhöhe erreichen, sind die vielen Hautfalten. Am stärksten sind die Falten an Wiederrist, Kopf und Schwanzansatz ausgeprägt. Auch die Ohren sind auffällig, da sie klein und am Kopf anliegend sind. Das Zahnfleisch, die Zunge und auch der Gaumen des Shar- Pei ist blau, welches auch bis ins blauschwarz gehen kann. Das Fell ist rau und kurz, oft fühlt es sich auch leicht borstig an. Die Rute dieser Rasse ist stehend gerollt, in vielen Fällen hängt sie gerollt nach links oder rechts über dem Rücken. Die Falten des Shar- Pei bilden sich zwischen der zweiten und sechzehnten Lebenswoche.

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