Der Spitz als bester Freund des Menschen

Spitz Der Spitz ist eine Hunderasse, die auf der ganzen Welt zu hause ist, ihren Ausgangspunkt hatten die Vierbeiner jedoch in Europa. Die Familie der Spitzartigen stammt vom Torfspitz, einem prähistorischen Haushund, ab. Dieser Vorfahre der Spitzfamilie lebte bereits um etwa 15.000 vor Christus mit dem Menschen zusammen, sein Aussehen unterscheidet sich von den heutigen Rassen aufgrund seines länglicheren Körperbaus.

Der Spitz existiert in den verschiedensten Größen, die Schulterhöhe reicht von ungefähr 18 bis 55 Zentimeter, und auch die Farbe des Fells kann sich je nach Typ sehr stark unterscheiden. Von schwarz bis weiß, über semmelgelb bis hin zu mehrfarbigen Farbschlägen gibt es das Fell dieser Hunderasse. Außerdem ist das Fell der Spitzfamilie aufgrund der reichlichen Unterwolle sehr dicht und bedarf deswegen besonderer Pflege. Ein besonderes Merkmal ist auch die auf dem Rücken getragene Rute.


Je nach Größe und Aussehen unterscheidet man fünf Typen der Spitze: den Wolfs-, den Groß-, den Mittel-, den Klein- und den Zwergspitz. Die Spitzfamilie gehört zur Gruppe der nordischen Hunde, und diese Hunderasse ist sehr robust gegenüber Krankheiten und Parasiten. Die stehenden Ohren und die spitze Schnauze verleihen dem Spitz ein freches, schlitzohriges Aussehen. Die Intelligenz dieser Tiere ist sehr beachtlich, sie sind sehr lernfähig und haben gerne eine Beschäftigung.

Der Spitz ist sehr an den Lebensraum des Menschen gebunden, er ist sehr auf sein Menschenrudel fixiert. Für Streicheleinheiten und Kuscheleien ist er immer zu haben und er hat einen sehr ausgeprägten Spieltrieb. Fremden Menschen gegenüber ist er eher misstrauisch und vorsichtig. Diese Eigenschaft macht ihn zu einem sehr guten Wachhund, da er bei ungewöhnlichen Vorkommnissen und Geräuschen sofort Alarm schlägt. Diese Hunderasse ist zudem sehr aufmerksam, neugierig und aktiv, das macht sie auch zu einem idealen Hund für Haus und Hof.

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