Staupe

Begleitet werden die Symptome von anfänglich wässrig-klarem-Augen- und Nasenausfluss, der im weiteren Verlauf dann zähflüssig-eitrig wird.
Dieser Ausfluss ist im höchsten Maß ansteckend. Entweder unmittelbar anschließend, oder nach einer Phase der scheinbaren Erholung, können weitere Krankheitssymptome auftreten: Erbrechen, wässriger bis bis blutiger Durchfall (Darmform der Staupe) und/oder Husten, Atembeschwerden, Lungenentzündung (Lungenform der Staupe).

Staupe ist höchst ansteckend!

Eine besonders gefürchtete Komplikation ist die sog. nervöse Form der Staube. Dabei verursacht das Staupevirus Schädigungen im Gehirn.
Dies äußert sich in psychischen Veränderungen, Zittern, Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen und Krampfanfällen, vergleichbar dem Erscheinungsbild der Epilepsie. Der Schweregrad der verschiedenen Formen kann variieren. Die “nervöse” Form endet jedoch praktisch immer tödlich bzw. erfordert, dass der Hund aus Tierschutz Gründen eingeschläfert werden muss.

Der Verlauf der Erkrankung kann sehr unterschielich ein und bleibenden Schäden führen, wie z.B. an den Zähnen (Staupegebiss) oder den Fußballen (Hard-Pad-Disease); häufig endet sie jedoch tödlich.